Naturparke in Südtirol
Die Naturparke Südtirols sind großflächige, für unser Land
repräsentative Natur- und Kulturlandschaften, die unter besonderem
Schutz stehen. Der Wert der Naturparke liegt in ihrem Beitrag zur
Erhaltung von Natur und Landschaft, zu Forschung und Bildung und als
unmittelbares Naturerlebnis.
Eine kurze Übersicht der Naturparke:
- Naturpark Schlern Rosengarten
Der 6.796 ha große Naturpark Schlern-Rosengarten befindet sich in den
westlichen Südtiroler Dolomiten. Der Park bildet mit dem
Landschaftsschutzgebiet Seiser Alm eine naturräumliche Einheit. Der
Schlern, der diesem Naturpark den Namen gibt und dessen höchste
Erhebung der Petz (2.563 m) darstellt, ist ein beeindruckender
Gebirgsblock und gilt mit den Türmen Santner und Euringer als eines der
Wahrzeichen Südtirols. Zum Naturpark gehören auch die Bergwälder um
Seis, Völs und Tiers sowie das Tschamintal.
Der Naturpark Texelgruppe umfasst
eine Fläche von rund 33.430 ha, die auf die Gemeinden Schnals, Naturns,
Partschins, Algund, Tirol, Riffian, St. Martin und Moos in Passeier
verteilt ist. Die Schutzzone liegt zwischen dem Etschtal im Süden, dem
Schnalstal im Westen, dem Passeiertal im Osten und dem Alpenhauptkamm
im Norden. Sie umfasst somit die gesamte Texelgruppe, die nordwärts
daran anschließenden Ötztaler Alpen mit dem Schnalser und dem Gurgler
Kamm sowie einen kleinen Anteil der Stubaier Alpen zwischen Timmelsjoch
und Timmelsjochberg.
Der Naturpark Puez-Geisler wurde 1999
erweitert und umfasst nunmehr eine Fläche von rund 10.196 ha, die auf
die Gemeinden Abtei, Corvara, Villnöß, St. Martin in Thurn, St. Ulrich,
St. Christina in Gröden und Wolkenstein in Gröden verteilt ist. Die
Schutzzone wird im Norden vom Würzjoch begrenzt, im Süden vom Grödner
Joch. Im Osten reicht das Gebiet des Naturparks zum Gadertal (Kampill,
Untermoj), im Westen bis zum Villnösser und Grödner Tal.
- Naturpark Fanes Sennes Prags
Der Naturpark Fanes-Sennes-Prags
umfasst eine Fläche von rund 25.680 ha, die auf die Gemeinden Abtei,
Prags, Toblach, Wengen, Enneberg und Olang verteilt ist. Die gegen das
Pustertal gerichteten Berghänge bilden die Nordgrenze des Parks, im
Westen grenzen ihn die bewaldeten Hanglagen gegen das Gadertal ab, im
Süden reicht er bis zur Landesgrenze; die Ostgrenze zu den Sextner
Dolomiten ist durch das Höhlensteintal gegeben.
Der Naturpark Trudner Horn wurde im
Jahr 2000 erweitert und umfasst nunmehr eine Fläche von rund 6.866 ha,
die auf die Gemeinden Altrei, Montan, Neumarkt, Salurn und Truden
verteilt ist. Das Schutzgebiet befindet sich im südlich von Bozen
gelegenen Landesteil, auf der orographisch linken Seite der Etsch, im
Norden begrenzt durch die Ausläufer des Fleimstales, im Südosten durch
das Cembratal und im Westen durch das Etschtal (von Neumarkt bis zur
Salurner Klause).
- Naturpark Sextner Dolomiten
Der Naturpark Sextner Dolomiten
umfasst eine Fläche von rund 11.635 ha, die auf die Gemeinden Innichen,
Sexten und Toblach verteilt ist. Er stellt den nordöstlichen Eckpfeiler
der Dolomiten dar und wird im Norden durch das Pustertal, im Osten vom
Sextental, im Süden durch die Landesgrenze zu Belluno hin und im Westen
durch das Höhlensteintal begrenzt.
- Naturpark Riesenferner Ahrn
Der Naturpark Rieserferner-Ahrn
umfasst eine Fläche von rund 31.505 ha, die sich auf die Gemeinden Sand
in Taufers, Gais, Percha, Rasen-Antholz, Ahrntal und Prettau
aufgliedert. Der Park wird im Nordwesten vom Talboden des Tauferer
Ahrntals begrenzt. Im Osten wird der Grenzverlauf des Naturparks bis
zum Staller Sattel durch die österreichische Staatsgrenze begrenzt. Im
Südosten grenzt das Antholzertal und im Süden das Pustertal das
Schutzgebiet ein.
Quelle der Informationen http://www.provinz.bz.it/natur/2803/
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